„Wusstest Du schon, …?“ – Fakten und Wissenswertes aus der Kriminologie (Teil 4)

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Jetzt staunen bestimmt viele: Was, in Deutschland wird niemand verhört? 😲

Doch, wird es, aber es heißt nicht so. Der kriminaltechnische Begriff ist nicht „Verhör“, dieser Begriff ist veraltet.
Bei uns findet entweder eine Vernehmung statt, wenn es sich um Beschuldigte oder Tatverdächtige handelt, oder eine Befragung, wenn es um Zeugen oder andere Informanten geht.
Für die Vernehmung und die Befragung gibt es streng festgelegte Regeln, z. B. dass zuerst die Personalien festgestellt werden und welche, dass die Rechte verlesen werden u. a., auch solche Dinge, wie die Einhaltung eines festgelegten Mindestabstandes.
Außerdem wird eine Vernehmung vorher durchgeplant, bezüglich des Schwerpunktes, die Vernehmungstaktik usw.
Suggestivfragen, Drohungen, Einschüchterungen oder Gewaltanwendungen sind dabei gegen die Vorschriften und erstrecht das Spiel „guter Bulle, böser Bulle“.

👉 Welches Buch kennt Ihr, in dem eine Vernehmung oder Befragung stattfindet?

Die Ein-Absatz-Zusammenfassung der Schneeflockenmethode

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Bei der Schneeflockenmethode bin ich inzwischen bei Schritt 7 angelangt und ich bin immer noch begeistert.

Obwohl es einen Nachteil gibt: Mit jedem Schritt fallen einem Dinge auf, wie man die Geschichte verbessern kann, sodass man die vorherigen Schritte aufwändig wieder überarbeiten darf.

Aber der große Vorteil ist: Mit jedem Schritt fallen einem Dinge auf, wie man die Geschichte verbessern kann, sodass man die vorherigen Schritte aufwändig wieder überarbeiten darf.
😂

Ja, wirklich, ich habe das Gefühl, dass ich mit dieser Methode das Beste aus meiner Geschichte herausholen kann.

Jetzt glaube ich aber, dass Schritt 2 so bleibt, wie er momentan ist.

Schritt 2 ist eine Ein-Absatz-Zusammenfassung, die aus fünf Sätzen besteht. (Im Bild oben habe ich natürlich immer mehr Wörter geweißt, um von der Geschichte nicht zu viel zu verraten.)

Im ersten Satz wird dabei die Ausgangssituation beschrieben, in den nächsten drei Sätzen jeweils die ersten drei Viertel der Geschichte, die jeweils mit einer Katastrophe enden sollen, und im letzten Satz das letzte Viertel, in dem die Auflösung der Geschichte stattfinden soll.

Bei diesem Absatz soll man sich ganz auf die Katastrophen konzentrieren und noch nicht allzu sehr über das „Wie“ nachdenken sowie Hintergrundinformationen weglassen.

👉 Was meint Ihr, kann auf diese Weise eine gute Geschichte entstehen?

„Wusstest Du schon, …?“ – Fakten und Wissenswertes aus der Kriminologie (Teil 3)

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Wenn man im Internet recherchiert, findet man oft die Behauptung, dass Polizisten bis auf wenige Ausnahmen ihre Dienstwaffe nicht mit nach Hause nehmen dürfen.

Zumindest für Niedersachsen (Polizeiangelegenheiten sind Ländersache) stimmt das nicht. Hier darf ein Polizeibeamter auch privat ständig seine Dienstwaffe mit sich führen, außer z. B. bei Veranstaltungen, wie Konzerten, wo sich größere Menschenansammlungen befinden.

Woher ich das so genau weiß, obwohl oft das Gegenteil behauptet wird?

Ich habe mehrere Polizisten im Bekanntenkreis und mit zwei von ihnen war ich am vergangenen Freitag ein Bierchen trinken. Beide haben mir ihren Waffenschein gezeigt, der sie zum ständigen Führen einer Waffe berechtigt. Sie sagten, dass sie im Normalfall ihre Dienstwaffe mit nach Hause nehmen und dass auch ihre Kollegen das so machen. Voraussetzung dafür ist, dass es eine Möglichkeit gibt, die Waffe sicher wegzuschließen.

Wie wichtig ist es für Euch, dass die Dinge in Geschichten möglichst realitätsnah dargestellt werden? (Außer bei Fantasy & Co. natürlich. 😉)
Schreibt es in die Kommentare.

Noch ein Satz aus meinem dritten Buch

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Hier, wo jeder testosterongesättigte, geifernde Pumper mir auf den Arsch glotzen kann? Nein, wir gehen in die Frauensauna im Olantis.
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Diese Antwort erhält Alex bei seinen Ermittlungen, als er die Mitarbeiterin eines Fitness-Studios fragt, ob sie und ihre Freundinnen für ihren Saunaabend die Studiosauna benutzt haben.

Bei dieser Befragung erfährt Alex etwas sehr Enscheidendes zu den Todesfällen, zu denen er ermittelt.

Zur Erklärung für alle Nicht-Oldenburger: Das Olantis ist eine öffentliche Saunalandschaft in Oldenburg.

„Wusstest Du schon, …?“ – Fakten und Wissenswertes aus der Kriminologie (Teil 2)

Kürzlich hat mich jemand bei Instagram gefragt, warum die Kommissare eigentlich immer depressiv sein, am Burn-Out leiden und ein kaputtes Privatleben haben müssen.

Nun, dieser Fakt dürfte dabei eine entscheidende Rolle spielen:

Während einer Mordermittlung hat jedes Mitglied der Mordkommission eine Arbeitszeit von 12 bis 16 Stunden täglich an 7 Tagen in der Woche. 🔫

Ganz ehrlich: Für mich wäre das auch nichts. 

🤔

Hmm …, aber Moment mal. Durch die Kombination von Brotjob und Autorenleben bin ich gar nicht soweit davon entfernt. Au weia! 😉

„Wusstest Du schon, …?“ – Fakten und Wissenswertes aus der Kriminologie (Teil 1)

Wer meine letzten Beiträge aufmerksam gelesen hat, weiß es vermutlich schon: Mein drittes Buch wird ein Kriminalroman.

Passend dazu starte ich heute ein Beitragsformat, in dem ich Fakten und Wissenswertes aus der Kriminologie poste.

Los geht es mit diesem Fakt:

In Deutschland beträgt die Aufklärungsquote für Mord und Totschlag 94 % (im Jahr 2019). 🔫

Falls Du also planen solltest, Deine Schwiegermutter um die Ecke zu bringen, lass es lieber sein, denn nur 6 von 100 werden nicht überführt. Klaue ihr zum Ausgleich lieber öfter etwas aus der Geldbörse, denn Diebstahl (unter erschwerenden Umständen, was das ja zweifelsohne sind) wird nur zu 14,8 % aufgeklärt und hat damit die niedrigste Aufklärungsquote. 😇

Die höchste Aufklärungsquote haben übrigens Straftaten gegen das Aufenthalts-, Asyl- und Freizügigkeitsgesetz (98,9 %).

Wie findest Du meine neue Beitragsserie?

Ein weiterer Satz aus meinem dritten Buch

Heute verrate ich aus meinem dritten Buch einen Satz (okay, es sind zwei 😉 ), der den Protagonisten Alexander Hohms während seiner Ermittlungen beschreibt:

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Alex versuchte, sich zu erinnern, wie er früher die Menschen zum Reden gebracht hatte. Er hätte die junge Frau vermutlich mit einer Art arrogantem Charme um den Finger gewickelt.
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So geht es weiter:

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Sollte er so etwas versuchen? Er wusste nicht mehr, wie das ging.
„Was ist nun mit der Frau?“, fragte er stattdessen plump, und hoffte, dass seine Autorität als Polizist ausreichte.
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Alex ermittelt, obwohl er noch nicht wieder im Dienst ist nach seinem Unfall. Das und seine Gedächtnislücken erschweren ihm die ganze Sache natürlich, aber er findet neue Wege, damit er ein Verbrechen aufklären kann, an das sonst niemand glaubt.

So langsam nimmt die Geschichte von meinem dritten Buch mit dem Arbeitstitel OS1 Form an. 😃

Wie entwickle ich die Figuren für meine Geschichten?

Für eine gute Geschichte ist es unheimlich wichtig, gute Charaktere zu haben. Sie sind es, die die Geschichte vorantreiben und die bestimmen, wo sie lang geht. Die Charaktere sollten dreidimensional und nicht stereotyp sein, mit herausragenden Charaktereigenschaften.

Für mich ist die Figurenentwicklung durch Rückblicke eine gute Ergänzung, um die Figuren noch besser kennenzulernen und die Charakterzüge noch besser herauszuarbeiten. Dabei schreibe ich eine oder mehrere Szenen, die schon vor der Handlung der Geschichte stattgefunden haben. In diesen Szenen konfrontiere ich die Figuren mit schwierigen Situationen, damit sie auch die Gelegenheit haben, ihren Charakter zu zeigen, das kann z. B. ein Unfall sein oder ein Streit. Meistens haben diese Szenen damit ihren Zweck erfüllt, aber manchmal gefallen sie mir auch so sehr, dass ich sie in die spätere Geschichte mit einbaue.

Für Alex, den Protagonisten aus meinem aktuellen Projekt OS1, habe ich eine Szene geschrieben, die er kurz vor seinem Unfall erlebt hat. Bei ihm ist es besonders wichtig, sein früheres Ich kennenzulernen, weil er sich durch den Unfall sehr verändert hat.
In dieser Szene wird sein Verhalten an einem Tatort gezeigt, wo er mit den anderen Ermittlern aneckt, weil sie ihm nicht gut genug arbeiten und er dafür keine Geduld hat.

Hier zeige ich Euch einen kleinen Auszug aus der Szene, in der Alex einen Zeugen befragt, einen Penner, der in der Nähe steht:
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„Bist du schon länger hier in der Umgebung?“, fragte er den Penner, der schon bei seiner Annäherung nervös aufgeschaut hatte und jetzt den Eindruck machte, als wollte er am liebsten das Weite suchen.
„Da vorne.“ Er deutete auf einen unbestimmten Ort hinter sich.
Die Stimme schien männlich zu sein, nur eigenartig, dass er so glatt rasiert war, wunderte sich Alex zeitgleich zum Riss seines Geduldsfadens. Zu solch einem Gestammel fehlten ihm heute Morgen die Zeit und die Geduld.
„Komm, konzentriere dich“, fuhr er den Mann an. „Wo genau warst du?“
Der Penner zog den Kopf zwischen die Schultern.
„Auf der Bank“, sagte er kleinlaut und deutete wieder hinter sich. „Hab‘ mich nur’n büschen ausgeruht.“
Alex machte einen Schritt zur Seite und kniff die Augen zusammen. Dann sah er die Parkbank, die sich unscheinbar unter einigen Bäumen befand. Vielleicht hatte der Penner dort übernachtet.
„Hast du dort geschlafen?“
Der Mann wich seinem Blick aus.
„Nur’n büschen ausgeruht“, wiederholte er.
Vermutlich hatte der Mann Angst, dass er ihn wegen irgendetwas belangen wollte.
„Ist mir ziemlich egal, was du da gemacht hast“, sagte Alex deshalb. „Hast du gesehen, was hier passiert ist letzte Nacht?“
Der Mann dreht sich ab, zu seinem Einkaufswagen, als wollte er gehen.
„Hab‘ mich nur ausgeruht. Bin vielleicht mal eingenickt. Hab‘ nix erkannt.“
Alex packte ihn am speckigen Ärmel seiner Jacke und zog ihn wieder zurück.
„Moment, Freundchen, du bleibst jetzt hier und beantwortest meine Fragen.“
Der Penner riss die Augen auf und fing an zu zittern. Alex merkte, dass er zu hart herangegangen war.
„Ja, ja, beruhige dich“, sagte er, wie er hoffte in einem sanfteren Tonfall. „Es passiert dir ja nichts. Aber es ist wichtig, dass du jetzt erzählst, ob du etwas gesehen hast.“
„Konnte nix erkennen“, sagte er wimmernd.
„Wovon konntest du nichts erkennen? Was ist hier vorgefallen?“
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Wer weiß, vielleicht verwende ich die Szene in meinem neuen Buch ja als Rückblick. Was meint Ihr?

Ein Satz aus meinem dritten Buch

Mein drittes Buch mit dem Arbeitstitel OS1 ist noch im Entstehungsprozess. Das hält mich aber nicht davon ab, schon die eine oder andere Kleinigkeit zu verraten. Heute handelt es sich dabei um einen Satz, der relativ am Anfang der Geschichte steht:

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„In diesem Moment sah er zu ihm herüber, und Alex wurde klar, dass er seinen Sohn eigentlich gar nicht kannte.“
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Jedem Menschen, der mal ein „Pubertier“ (oder ein frisches „Ex-Pubertier“) zu Hause hatte, wird das bekannt vorkommen. 😂
Aber bei Alex nimmt dieses Gefühl noch eine ganz andere Dimension an, weil er die Welt seit seinem Unfall mit ganz anderen Augen wahrnimmt.

Ja, Ihr habt richtig gelesen: Die Entscheidung für den Namen des Protagonisten ist gefallen. Alexander soll er heißen, oder kurz Alex.

Dieser Satz stammt aus einer Szene, die ich geschrieben habe, um Alex besser kennenzulernen.

Selbstzweifel – Enthüllung zu meinem dritten Roman

Selbstzweifel kennt Jacob aus „Jenseits der Zeit“ nicht. Er neigt eher zur Selbstüberschätzung, denn er ist auf liebenswürdige Art und Weise ein kleines Großmaul. Zumindest zu Beginn der Geschichte. Späterhin ändert sich das ein wenig: Angesichts der Aufgaben, die das Schicksal ihm auferlegt, kommen ihm schon Zweifel, wie er das alles schaffen soll.
Jacob ist der Protagonist aus dem historischen Teil von „Jenseits der Zeit“.
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Der Protagonist, den ich gerade für mein drittes Buch entwickle, hat dagegen große Selbstzweifel. Denn der Charakter (er hat noch keinen Namen) hat ein einschneidendes Ereignis hinter sich (Genaueres wird noch nicht verraten), das ihn grundlegend verändert hat. Früher war er ein äußerst selbstbewusster Mensch, so selbstbewusst, dass es schon von Arroganz nicht mehr zu unterscheiden war. Doch das Ereignis hat zu einer Wesensveränderung geführt. 
Was ihn noch mehr verunsichert, ist seine Feststellung, dass er aufgrund seines früheren Ichs von seinen Mitmenschen nicht gemocht wird. Das kann er sich selbst nicht erklären, denn er kann sich gar nicht mehr vorstellen, dass er früher diese ganzen negativen Eigenschaften hatte.
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Er muss im Laufe der Geschichte sein Selbstbewusstsein und auch die eine oder andere seiner früheren Fähigkeit wiederfinden.
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Wie findest Du diesen neuen Charakter? Schreibe es gerne in die Kommentare.