„Wusstest Du schon, …?“ – Fakten und Wissenswertes aus der Kriminologie (Teil 6)

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Liegt ein richterlicher Durchsuchungsbeschluss vor, muss die Polizei in die Wohnung (oder das Haus) gelassen werden, damit sie diese durchsuchen kann. Notfalls darf sie sich auch mit Gewalt Zutritt verschaffen.
Im Normalfall klopft sie für Hausdurchsuchungen gleich am frühen Morgen an die Tür.

Aber die Zeiten, zu denen die Durchsuchungen durchgeführt werden dürfen, sind streng geregelt. Und dabei unterscheiden sie sich noch danach, ob es gerade Sommer oder Winter ist. Denn im Sommer dürfen die Durchsuchungen zwischen 4 Uhr morgens und 21 Uhr abends stattfinden, im Winter jedoch nur zwischen 6 Uhr morgens und 21 Uhr abends.

Da Durchsuchungen oftmals den ganzen Tag dauern, haben die Beamten de facto also 2 Stunden weniger Zeit. 😅
Na, dann müssen sie sich wohl etwas beeilen. 😂
🤔 Ist es eigentlich möglich, sich beim Beamten-Mikado zu beeilen?

👉 Apropos: Mögt Ihr Beamten-Witze?

„Wusstest Du schon, …?“ – Fakten und Wissenswertes aus der Kriminologie (Teil 5)

In Krimis liest oder sieht man oft, dass der Fall als abgeschlossen gilt, sobald der Mörder überführt und gefasst wurde. Tatsächlich gibt es jedoch danach noch eine Menge Arbeit.

Denn in den nachfolgenden Wochen müssen alle Beweise von der Moko geprüft werden, damit sie auch hieb- und stichfest sind. Außerdem wird noch die Verbindung mit anderen Morden bundesweit überprüft.
Auch die gefundenen Spuren werden von der kriminaltechnischen Untersuchung noch alle zu Ende untersucht.

Liegt dann irgendwann die Beweiskette vor, wird sie so aufbereitet, dass keine Fragen offen bleiben und sie logisch nachvollziehbar ist. Denn schließlich soll sie ja vor Gericht Bestand haben.
Das kann auch noch mal einige Wochen dauern.

Nach dem spannenden Teil steht also immer noch viel Arbeit an. 😅
Aber das will im Krimi natürlich niemand lesen oder sehen.

Interview in der Nordwest-Zeitung

Letzten Samstag war in der Nordwest-Zeitung ein kleines Interview mit mir. 😃
Herzlichen Dank dafür erstmal an die NWZ. 

In der Rubrik „Nachgefragt“ werden hier jeden Samstag nicht ganz so ernst gemeinte Fragen von mehr oder weniger bekannten Persönlichkeiten beantwortet. 
Dieses Mal war also eine weniger bekannte dran. 😊

Viel Spaß beim Lesen. 

„Wusstest Du schon, …?“ – Fakten und Wissenswertes aus der Kriminologie (Teil 4)

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Jetzt staunen bestimmt viele: Was, in Deutschland wird niemand verhört? 😲

Doch, wird es, aber es heißt nicht so. Der kriminaltechnische Begriff ist nicht „Verhör“, dieser Begriff ist veraltet.
Bei uns findet entweder eine Vernehmung statt, wenn es sich um Beschuldigte oder Tatverdächtige handelt, oder eine Befragung, wenn es um Zeugen oder andere Informanten geht.
Für die Vernehmung und die Befragung gibt es streng festgelegte Regeln, z. B. dass zuerst die Personalien festgestellt werden und welche, dass die Rechte verlesen werden u. a., auch solche Dinge, wie die Einhaltung eines festgelegten Mindestabstandes.
Außerdem wird eine Vernehmung vorher durchgeplant, bezüglich des Schwerpunktes, die Vernehmungstaktik usw.
Suggestivfragen, Drohungen, Einschüchterungen oder Gewaltanwendungen sind dabei gegen die Vorschriften und erstrecht das Spiel „guter Bulle, böser Bulle“.

👉 Welches Buch kennt Ihr, in dem eine Vernehmung oder Befragung stattfindet?

„Wusstest Du schon, …?“ – Fakten und Wissenswertes aus der Kriminologie (Teil 3)

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Wenn man im Internet recherchiert, findet man oft die Behauptung, dass Polizisten bis auf wenige Ausnahmen ihre Dienstwaffe nicht mit nach Hause nehmen dürfen.

Zumindest für Niedersachsen (Polizeiangelegenheiten sind Ländersache) stimmt das nicht. Hier darf ein Polizeibeamter auch privat ständig seine Dienstwaffe mit sich führen, außer z. B. bei Veranstaltungen, wie Konzerten, wo sich größere Menschenansammlungen befinden.

Woher ich das so genau weiß, obwohl oft das Gegenteil behauptet wird?

Ich habe mehrere Polizisten im Bekanntenkreis und mit zwei von ihnen war ich am vergangenen Freitag ein Bierchen trinken. Beide haben mir ihren Waffenschein gezeigt, der sie zum ständigen Führen einer Waffe berechtigt. Sie sagten, dass sie im Normalfall ihre Dienstwaffe mit nach Hause nehmen und dass auch ihre Kollegen das so machen. Voraussetzung dafür ist, dass es eine Möglichkeit gibt, die Waffe sicher wegzuschließen.

Wie wichtig ist es für Euch, dass die Dinge in Geschichten möglichst realitätsnah dargestellt werden? (Außer bei Fantasy & Co. natürlich. 😉)
Schreibt es in die Kommentare.

Lesezeichen zu „Jenseits der Zeit“

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Jetzt sind sie fertig: meine Lesezeichen passend zu meinem Roman „Jenseits der Zeit“. Zumindest schonmal als Datei.

Erstellt hat sie die liebe Florin, aka @100covers4you. Vielen Dank dafür. 😃

Sobald ich die Lesezeichen physisch in den Händen habe, werde ich die meisten an die Buchhandlungen in meiner Umgebung verteilen. Von dort kann sich jeder Bücher-Interessierte eines kostenlos mitnehmen.
Vielleicht ergibt sich daraus ja der eine oder andere Verkauf von „Jenseits der Zeit“. Und auf jeden Fall liegt an der Kasse etwas, das auf das Buch aufmerksam macht.
Ein weiterer Vorteil ist, dass ich so wieder einen Anlass habe, mit den Buchhandlungen ins Gespräch zu kommen. Da das böse „C“ uns ja jetzt mehr Freiheiten lässt, kommt womöglich sogar noch die eine oder andere Lesung zustande. 🤓

Aber zunächst muss ich die Lesezeichen erstmal drucken lassen.
Ich zeige Euch dann das Resultat. 👍

👉 Nehmt Ihr Lesezeichen als kostenlose Dreingabe mit?

Noch ein Satz aus meinem dritten Buch

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Hier, wo jeder testosterongesättigte, geifernde Pumper mir auf den Arsch glotzen kann? Nein, wir gehen in die Frauensauna im Olantis.
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Diese Antwort erhält Alex bei seinen Ermittlungen, als er die Mitarbeiterin eines Fitness-Studios fragt, ob sie und ihre Freundinnen für ihren Saunaabend die Studiosauna benutzt haben.

Bei dieser Befragung erfährt Alex etwas sehr Enscheidendes zu den Todesfällen, zu denen er ermittelt.

Zur Erklärung für alle Nicht-Oldenburger: Das Olantis ist eine öffentliche Saunalandschaft in Oldenburg.

„Wusstest Du schon, …?“ – Fakten und Wissenswertes aus der Kriminologie (Teil 2)

Kürzlich hat mich jemand bei Instagram gefragt, warum die Kommissare eigentlich immer depressiv sein, am Burn-Out leiden und ein kaputtes Privatleben haben müssen.

Nun, dieser Fakt dürfte dabei eine entscheidende Rolle spielen:

Während einer Mordermittlung hat jedes Mitglied der Mordkommission eine Arbeitszeit von 12 bis 16 Stunden täglich an 7 Tagen in der Woche. 🔫

Ganz ehrlich: Für mich wäre das auch nichts. 

🤔

Hmm …, aber Moment mal. Durch die Kombination von Brotjob und Autorenleben bin ich gar nicht soweit davon entfernt. Au weia! 😉

„Wusstest Du schon, …?“ – Fakten und Wissenswertes aus der Kriminologie (Teil 1)

Wer meine letzten Beiträge aufmerksam gelesen hat, weiß es vermutlich schon: Mein drittes Buch wird ein Kriminalroman.

Passend dazu starte ich heute ein Beitragsformat, in dem ich Fakten und Wissenswertes aus der Kriminologie poste.

Los geht es mit diesem Fakt:

In Deutschland beträgt die Aufklärungsquote für Mord und Totschlag 94 % (im Jahr 2019). 🔫

Falls Du also planen solltest, Deine Schwiegermutter um die Ecke zu bringen, lass es lieber sein, denn nur 6 von 100 werden nicht überführt. Klaue ihr zum Ausgleich lieber öfter etwas aus der Geldbörse, denn Diebstahl (unter erschwerenden Umständen, was das ja zweifelsohne sind) wird nur zu 14,8 % aufgeklärt und hat damit die niedrigste Aufklärungsquote. 😇

Die höchste Aufklärungsquote haben übrigens Straftaten gegen das Aufenthalts-, Asyl- und Freizügigkeitsgesetz (98,9 %).

Wie findest Du meine neue Beitragsserie?

Ein weiterer Satz aus meinem dritten Buch

Heute verrate ich aus meinem dritten Buch einen Satz (okay, es sind zwei 😉 ), der den Protagonisten Alexander Hohms während seiner Ermittlungen beschreibt:

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Alex versuchte, sich zu erinnern, wie er früher die Menschen zum Reden gebracht hatte. Er hätte die junge Frau vermutlich mit einer Art arrogantem Charme um den Finger gewickelt.
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So geht es weiter:

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Sollte er so etwas versuchen? Er wusste nicht mehr, wie das ging.
„Was ist nun mit der Frau?“, fragte er stattdessen plump, und hoffte, dass seine Autorität als Polizist ausreichte.
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Alex ermittelt, obwohl er noch nicht wieder im Dienst ist nach seinem Unfall. Das und seine Gedächtnislücken erschweren ihm die ganze Sache natürlich, aber er findet neue Wege, damit er ein Verbrechen aufklären kann, an das sonst niemand glaubt.

So langsam nimmt die Geschichte von meinem dritten Buch mit dem Arbeitstitel OS1 Form an. 😃