Oldenburg zur Dänenzeit – Hintergründe zu „Jenseits der Zeit“

Der historische Teil in „Jenseits der Zeit“ spielt in Rückblenden auch zu Oldenburgs „Dänenzeit“. Weil ich jetzt schon mehrfach gefragt wurde, wie das denn alles damals gekommen war, gibt es heute eine langweilige Geschichtsstunde. 😉
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Unglaublich, aber wir Oldenburger wurden tatsächlich mehr als ein Jahrhundert von Dänemark aus regiert. Das geschah natürlich nicht freiwillig, aber doch ohne Kampf, denn Ursache dafür war ganz unspektakulär, dass unser wohlbekannter Graf Anton Günther die Frechheit besaß zu sterben, ohne irgendwelche ehelichen Nachkommen zu hinterlassen. So erbte der nächste männliche Verwandte, der König von Dänemark Friedrich III. die Grafschaft und Oldenburg wurde durch die Deutsche Kanzlei in Kopenhagen verwaltet.
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Die dänische Krone behandelte unsere schöne Stadt dann ziemlich stiefmütterlich und sah sie eher als militärischen Vorposten zu Dänemark. Die Bürger wurden zwangsverpflichtet, Festungsanlagen zu errichten, die heutigen Wallanlagen, aber gekümmert wurde sich nicht um sie. Hinzu kamen die Pest und ein großer Brand, der die Stadt fast vollständig zerstörte, viele Bewohner verließen die Stadt, diese und das Schloss verfielen.
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Dann, 1773, gelangte Oldenburg durch einen Ländertausch und eine Abtretung wieder in deutsche Hände und 1785 nach Weitervererbung und Übernahme der Regentschaft an unseren späteren Herzog Peter Friedrich Ludwig.
Ab diesem Zeitpunkt blühte Oldenburg wieder auf.
Übrigens: Peter Friedrich Ludwig spielt in „Jenseits der Zeit“ auch eine wichtige Rolle.
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