„Blutfieber“ = Vordenker? – oder: Was eine Kostenlos-Aktion „anrichtet“

Kürzlich auf golem.de gelesen: Gentechnisch veränderte Mücken sollen eingesetzt werden, um Populationen einiger Mücken, die Viren übertragen, zu reduzieren (zum Artikel: Klick auf das Bild oben).
Haben die Wissenschaftler etwa meinen ersten Roman „Blutfieber“ gelesen? 😉

Apropos „Blutfieber“: Vor Kurzem habe ich versehentlich auf einen falschen Button geklickt oder einen falschen Haken gesetzt. Als Folge war die eBook-Version von „Blutfieber“ zum kostenlosen Download erhältlich. 😱

Bevor ich überhaupt dahinter gekommen war, dass etwas nicht stimmte, war es bereits über 1.000 Mal heruntergeladen worden. Und bis seitens Amazon der Fehler korrigiert war, weitere 500 Mal.

Für ein oder zwei Tage war „Blutfieber“ dann auf Platz 1 der kostenlosen Thriller und auf Platz 5 der gesamten kostenlosen eBooks in Amazons Listen.

Was hat mir das nachhaltig gebracht? Etwas mehr als ich zunächst dachte. Die Verkäufe des eBooks gingen zwar fast auf 0 zurück, als man wieder dafür ein wenig bezahlen sollte. Aber im Kindle Select wurde für eine ganze Weile wesentlich mehr gelesen als sonst. Außerdem hat „Blutfieber“ sehr viele neue Bewertungen (aber nur wenige Rezensionen) dazubekommen: Vorher waren es 22, jetzt sind es 51.

Ob es das Wert war? Keine Ahnung.

Ehrlich gesagt, verstehe ich diese Kostenlos-Mentalität nicht. Wenn ich ein Buch haben will, dann gebe ich auch gerne 2 bis 3 Euro oder auch mehr für das eBook aus. Und ich würde mir ein Buch nicht runterladen, nur weil es kostenlos ist. Aber vielleicht bin ich da ja nur mal wieder anders als alle Anderen. 😉

Heute mal zwei Fragen:

👉 Was haltet Ihr von Kostenlos-Aktionen?
👉 Würdet Ihr ein Buch nur aufgrund der Tatsache, dass es kostenlos ist, herunterladen?
Schreibt es in die Kommentare.

Zu Blutfieber geht es übrigens hier.

„Blutfieber“ als Taschenbuch veröffentlicht

Als ich meinen ersten Roman „Blutfieber“ bei Amazon als eBook neu veröffentlicht habe (nachdem er bei Neobooks über 5.100 Mal gekauft wurde), wurde mir dort der Vorschlag gemacht, ihn doch auch gleich als Taschenbuch zu veröffentlichen. Alle Daten wären ja schon vorhanden und ich müsste nur einen Klick mehr machen. 🙄 Ganz so war es dann aber doch nicht, denn der Innenteil musste ins richtige Layout gesetzt und das Cover auf Taschenbuchgröße inkl. Rückseite gebracht werden. Aber über Weihnachten habe ich die Zeit dazu gefunden, sodass es „Blutfieber“ jetzt auch in gedruckter Form gibt. 😊 Der Link ist auf der Bücher-Seite zu finden.